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Solidaritätszuschlag größtenteils abgeschafft

Ab 1. Januar 2021 entfällt für rund 90 Prozent der Einkommensteuerzahler*innen der Solidaritätszuschlag (Gesetz zur Rückführung des Solidaritätszuschlags). Bisher betrug der sogenannte Soli 5,5 Prozent der Einkommenssteuer. Lediglich Geringverdiener*innen mit einer Steuerschuld von bis zu 972 Euro im Jahr waren bislang vom Solidaritätszuschuss befreit. Bei gemeinsam veranlagten Ehegatten galt hier eine Grenze von 1.944 Euro. Dies ändert sich ab Januar 2021: Die Freigrenzen bei der Einkommenssteuer werden deutlich angehoben:

für Ledige von 972 Euro auf 16.956 Euro

für Ehegatten bzw. Arbeitnehmer*innen in der Steuerklasse III von 1.944 Euro auf 33.912 Euro

Oberhalb dieser Grenze gibt es eine Milderungszone, in der der Solidaritätszuschlag schrittweise angepasst wird. Bei sehr hohen Einkommen hingegen (über 96.820 Euro bei Alleinstehenden und über 193.641 Euro bei Verheirateten) muss der volle Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent weiterhin entrichtet werden.

Weitere Infos unter
https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Schlaglichter/Solidaritaetszuschlag/Solidaritaetszuschlag.html

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