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Änderungen im Rahmen der Pflegereform Pflegestärkungsgesetz II führt zu Anpassungen

Durch das Pflegestärkungsgesetz II gab es bereits Anfang 2017 umfangreiche Änderungen in Bezug auf die Leistungen für Pflegebedürftige. Änderungen zum Pflegebegriff und zum Begutachtungsverfahren werden nun zum 1. Januar 2017 wirksam:

Im Zuge der Pflegereform hat jeder Arbeitnehmer einen Anspruch auf Freistellung für die Dauer von bis zu zehn Arbeitstagen für die Pflege naher Angehöriger. Das Pflegeunterstützungsgeld beträgt 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Wenn der Arbeitnehmer in den letzten zwölf Monaten vor der Freistellung eine Einmalzahlung wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld erhalten hat, beträgt das Pflegeunterstützungsgeld 100 Prozent des ausgefallenen Nettoentgelts, maximal 101,50 Euro pro Tag (in 2017).

Sollten Angehörige längere Zeit pflegebedürftig sein, haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf vollständige oder teilweise Freistellung von der Arbeitsleistung für maximal sechs Monate. Dieser Anspruch besteht nur, wenn der Arbeitgeber in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt – eine Ausnahme ist die Betreuung von pflegebedürftigen Minderjährigen.

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