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Flexi-Rentengesetz passiert Bundestag Flexibler in den Ruhestand

Ziel des Gesetzes ist es, den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand flexibler zu gestalten und gleichzeitig die Attraktivität für ein Weiterarbeiten über die reguläre Altersgrenze hinaus zu erhöhen.

Bereits zum 1. Januar 2017 treten neue Regelungen für ein Arbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus in Kraft und ab dem 1. Juli 2017 gelten dann neue Regeln für die Hinzuverdienstgrenzen und für die Sonderzahlung zum Ausgleich von Rentenabschlägen.

Eine Änderung betrifft die Verdienstmöglichkeiten in einem Nebenjob bei vorzeitigem Rentenbeginn. Hier dürfen bis zu 6.300 Euro brutto pro Kalenderjahr ohne Rentenkürzung hinzuverdient werden. Auf das Jahr gerechnet ist dies derselbe Betrag wie zuvor – neu ist, dass der Betrag jetzt auch innerhalb nur weniger Monate verdient werden darf und nicht, wie zuvor, nur auf das ganze Jahr verteilt.

Neu ist auch der flexible Renteneintritt. Durch Einzahlung von Rentenbeiträgen auch nach der Regeleintrittsgrenze kann die Rente weiterhin erhöht werden. Bislang gab es schon die Möglichkeit, den Rentenbeginn zu verschieben. Für jeden nicht in Anspruch genommenen Monat gibt es dafür einen Rentenzuschlag von 0,5%.

Weitere Änderungen gibt es in Bezug auf das Arbeiten ab der gesetzlichen Regelaltersgrenze und beim Ausgleich von Rentenabschlägen: Hier können Versicherte nun bereits ab dem 50. Lebensjahr (zuvor ab dem 55. Lebensjahr) von der Rentenversicherung eine Auskunft anfordern, welcher Betrag zum Ausgleich von Rentenabschlägen erforderlich ist.

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